(hst) Zug um Zug werden für die sieben Ausbaugebiete die Planungen fertig gestellt und die Aufträge für die Tiefbauarbeiten vergeben. Meist geht es dann auch gleich los und alles ist – wie häufig – mit Belästigungen verbunden. Unser Ausbaupartner Telekom und die beauftragten Firmen sind natürlich bemüht, diese so gering wie möglich zu halten. Aber in einem Punkt unterscheidet sich das Bauen eines Breitbandnetzes deutlich von sonstigen Rohr- oder Kabelverlegearbeiten.
Wird üblicherweise aufgemacht – reingelegt – zugemacht, so werden bei diesem Projekt in Abständen Löcher aufbleiben und auch die Gruben vor den Kästen länger offen sein. Die Ursache ist nachvollziehbar: Es werden Rohre verlegt, in die nicht sofort Kabel reinkommen.
Glasfaser ist nicht einfach dickes Kabel, das sich ziehen lässt. Die dünnen Strippen werden in einer besonderen Technik mit Spezialröhrchen in die verlegten Rohre eingeblasen. Der Aufwand lohnt sich nur, wenn die Schutzrohre alle liegen und viele Meter befüllt werden können. Dazu braucht es in Abständen die Löcher in der Erde. Anschließend wird der unterbrechungsfreie Durchgang gemessen und erst dann kann wieder zugemacht werden.
Alle Beteiligten bitten Sie um ihr Verständnis.